Nach der kalten Nacht…

…wurden die Mängel beseitigt. Hui, mit dem Kasten im Industriegebiet übernachten bei minus 11 Grad, das ist schon speziell und hat nichts von Campingromantik. War aber abgesehen von kurzzeitigem nächtlichem Lieferverkehr einigermassen ruhig. Einigermassen, weil die Heizung doch gut zu tun hatte. Knapp 30° C Temperaturdifferenz zur Aussenwelt stemmen – das geht nicht mit kleinster Lüfterstufe und ebensolcher Heizleistung. Man kann sich aber durchaus daran gewöhnen, dass Gebläse und Brenner nun mal doch etwas stärker ran müssen. Was als Erkenntnis bleibt, ist nicht neu: Kastenwagen und arktische Temperaturen sind nicht die ideale Kombi, aber es geht durchaus.

Kurz nach sieben begab ich mich in die Werkstatt zur Vorbesprechung mit dem Meister. Nachmittags sollte Oski geheilt und ergänzt abholbereit sein. Und ich hatte etwas Zeit in der Zentralschweiz.

Nachdem ich von einem netten Kurztrip nach Engelberg (man muss ja Wartezeit nicht unbedingt mit Warten verbringen) zurückgekehrt war, konnte ich das Auto wieder übernehmen. Die Gebrechen waren teilweise geheilt, die Einbauten der Kabel, von Messshunt und Monocontrol erledigt. Aber was bedeutet nun teilweise geheilt?

Nun, das Schnarren im Motorraum war morgens vorhanden, nach einigen Stunden in der warmen Werkstatt nicht mehr. Und wie soll man etwas abstellen, das sich nicht zeigt. Gemäss Meister eine Eigenart, die die SEVEL-Autos haben: Ein Abschirmblech oder eine Leitung neigen zum Mitschwingen. Manchmal, aber halt nicht immer. Scheint bei Oski ein Kaltwetterphänomen zu sein. Aufgetaucht ist es seitdem nicht mehr…

Dem Knacken der Sitze wurde mit Gabe von Silikonspray entgegengewirkt. Konstruktiv ist es nötig, dass hier Spiel ist. Das Spray verbessert das Geräusch, aber ganz weg ist es nicht. Es soll noch eine Lösung mit Gleitplatten aus dem Möbelbau geben. Diese werden auf der Sitzkonsole montiert. Wenn es wieder mehr nervt, werde ich hier selbst Hand anlegen.

Der Knopf der Gurthöhenverstellung ist jetzt dran und der Scheibenwassertank ist dicht. Warum der erstverbaute Tank zwei Löcher aufwies, die wie mit einem Lötkolben reingeschmort aussahen, das wissen die Götter. In der Werkstatt war man sich einig: Das haben wir SO noch nie gesehen! Glaube ich glatt 😉

Die Klappe wurde im Clever-Werk bestellt. Wird irgendwann geliefert, was angesichts des überschaubaren Makels auch kein dringendes Thema ist.

Oski nähert sich weiter unseren Wunschvorstellungen an. Das nächste Thema ist eines der wichtigsten: Schlafkomfort!

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