Bass im Kasten

Die werksseitig im Jumper verbauten Lautsprecher vermögen allenfalls das Grundbedürfnis des Zuhörers zu befriedigen. Mit einem guten Radio und leicht veränderten Einstellungen lässt sich der Klang noch etwas anpassen. Auch zusätzliche Massnahmen zur Beruhigung der Türbleche können das Hörerlebnis verbessern.
Der Klang ist so durchaus akzeptabel. Was noch fehlt, ist das Fundament – die tiefen Töne. Dreht man hier etwas auf, neigen die Türverkleidungen zum Scheppern und es klingt schnell verzerrt. Mit besseren Türlautsprechern liesse sich das mit Sicherheit beheben. Dazu müsste man die Türen aber auch aufwendig dämmen. Einfache Abhilfe könnte auch ein Subwoofer schaffen, der unabhängig im Auto montiert wird. Es gibt hier unzählige Angebote und Möglichkeiten. Für uns waren die Prioritäten einfacher Einbau, nicht zu hohe Kosten und Platz sparende Unterbringung der Box. Nach etwas Recherche kam der Pioneer Pioneer TS-WX130EA ins Spiel. Mit 50 Watt Nominalleistung und schlanken Abmessungen ein Gerät, das die Serienlautsprecher ergänzt, aber das Auto nicht zur rollenden Bassbox macht.
Die Abmessungen von 28 x 20 x 7 Zentimetern machen die Unterbringung an einem genialen Ort möglich: Unter der Jumper-Mittelkonsole mit den Getränkehaltern befindet sich ein ungenutztes Plätzchen. Die Wege zum Radio und zur Elektrik sind kurz, die Box stört nicht und ist quasi unsichbar. Die Entscheidung war gefallen: Ich habe das Gerät bei ARS24 bestellt für keine 100 Euro.

Der Einbau ist mit etwas Erfahrung in locker in unter einer Stunde machbar. Was man benötigt ist ein Anschlussplan des Autoradios. Es gibt drei Kabel zur Stromversorgung: Plus, Minus und Schaltplus (Damit schaltet man das Gerät via Autoradio ein. Hat man noch übrige Vorverstärkerausgänge am Radio, benutzt man idealerweise diese für die Tonsignalverbindung. Ein Cinch-Stereokabel von einem Meter Länge muss man in diesem Fall noch dazu kaufen. Hat das Radio keine oder keine freien Cinch-Ausgänge nimmt man den normalen Lautsprecherausgang und geht mit dem Hochpegeleingang in die Box.
Etwas Erfahrung in Autoelektrik sollte man mitbringen. Der Anschluss beim Fachmann sei unbedingt angeraten, falls dies nicht der Fall ist.

Und das Ergebnis? Klangfanatiker werden wohl weiter enttäuscht sein, der Jumper ist auch jetzt kein Konzertsaal. Aber das blecherne Musikerlebnis ist einem vollen angenehmen Sound gewichen. Bass existiert je nach Einstellung am Subwoofer und/oder Radio mehr als ausreichend und die kleine Box beherrscht auch moderne Musik mit tiefen Tönen absolut gut. Musikhören macht jetzt echt Spass 😉

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. hallo, eine tolle seite hast du. 😊
    es macht sehr viel spaß die beiträge zu lesen.
wir sind gerade frisch als blogger und kastenwagenausbauer eingestiegen und berichten von den fortschritten beim ausbau, bis hin zu den zielen, die wir besuchen und aktivitäten, die wir unternehmen.
wir würden uns sehr freuen, wenn du uns auch folgen würdest. 😉
gerne können natürlich auch alle anderen reisehungrigen, campingfreunde und ausbaubegeisterte vorbei schauen und uns folgen:
    http://die2nomaden.wordpress.com
    wir würden uns sehr freuen. 😊
    die 2 nomaden

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  2. vanamericana sagt:

    Liebe Nomaden
    Vielen Dank für das Kompliment! Freut mich dass euch die Beiträge gefallen und ihr vielleicht auch was mitnehmen könnt.
    Einen Wagen selbst ausbauen, das ist natürlich die Hohe Schule – hätte mich auch gereizt, aber mit meinen Möglichkeiten bei Werkzeug, Zeit und vor allem Platz musste ich nicht mal eine Sekunde mit dem Thema liebäugeln.
    Aber Basteln in Bestehendem ist auch ja ein Weg zum individuellen Heim. Werde euren Blog schnellstmöglich besuchen und mich melden 😉
    Grüsse
    Jens

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