Kanada 2005

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Unser Auto: Adventurer 10 ‚ Truck Camper GMC Sierra 3500 mit 8.1 l Turbodiesel – Verbrauch ca. 16 l/100km

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Die Überraschung beim Einräumen: Innen wirkt der Aufbau durchaus grosszügig – der riesige Alkoven macht es möglich. Drei Erwachsene? Kein Problem. Natürlich haben wir das schon vorher ausprobiert – auf der Reisemesse in Bern war solch ein Vehikel zu bestaunen.

Ok, los geht es: Startpunkt der Reise war Vancouver. Eine traumhaft gelegene Stadt, die alles bietet was man sich denken kann. Vom Badestrand über Shoppingmeile zum Skilift. Vor der Campingtour einige Tage hier zu verbringen lohnt sich unbedingt. Die Vermieter der Wohnmobil fordern aufgrund der langen Reise aus Europa eh mindestens eine Übernachtung vor der Wohnmobilübernahme.Kanada2005_3

Grosszüge Parkbucht, Tisch mit Bänken, Feuerstelle, Plumpsklo im Wald, fertig ist der Campground im Provincial Park, wie hier im Nahatlatch Valley, eine Tagesetappe östlich von Vancouver in den Coast Mountains. Einfach, ruhig und günstig. Das System mit der Self-Registration ist einfach: Couvert ausfüllen, 10 Dollar rein, in einen Briefkasten einwerfen, Abschnitt mit der Platznummer auf das Armaturenbrett, fertig.Kanada2005_4

Der Transcanada Highway führt zuerst entlang des Fraser River, ab der Ortschaft Lytton dann den Thompson River entlang nach Osten. Mit einigem Abstand zum Küstengebirge wird die Landschaft trockener und speziell in den Tälern fast wüstenartig. Neben dem Highway nutzen auch die Bahnlinien das Flusstal. Immer wieder begegnen einem endlos lange Güterzüge.Kanada2005_5

Wir sind auf den Weg nach Osten – die Rocky Mountains rücken näher. Die Gegend ist wieder deutlich grüner und voller Seen. Am Three Valley Lake kurz vor dem hübschen Städtchen Revelstoke begegnet uns der Touristenzug „Rocky Mountaineer“.Kanada2005_6

Wild Campen ist in Kanada grundsätzlich nicht erlaubt. Allerdings gibt es viel Platz und mit entsprechendem (anständigen) Verhalten dürfte es vielerorts keine Probleme geben. Unser Platz im Blaeberry Valley nördlich des Ortes Golden war ein Campground, welcher nicht mehr bewirtschaftet wurde. Wir standen allein am Fluss in den Bergen – in Punkto Campingromantik war das hier kaum zu überbieten. Etwas Respekt vor etwaigen Bären sollte man aber auch mitbringen…Kanada2005_7

Die Gegend um Banff ist sehr beliebt bei Reisenden aus aller Welt. Dementsprechend ist der Ort sehr touristisch. Man könnte gut die ganzen Ferien in dieser Gegend verbringen, aber das war natürlich nicht unser Ziel. Wegen einem unfreiwilligen Abstechers nach Calgary aufgrund eines Defektes am Fahrzeug blieben wir dennoch zwei Nächte auf dem riesigen Tunnel Mountain Campground.Kanada2005_12

Der Icefields Parkway von Banff nach Jasper gehört zum Standardprogramm für eine Tour durch den Westen von Kanada. Über 200 Kilometer und über drei Pässe, vorbei an Gletschern, weiten Flussläufen und Wasserfällen und immer in wilder Natur zählt diese Strasse wirklich zu den Höhepunkten einer Kanadareise.Kanada2005_8Kanada2005_9Kanada2005_10

Jasper war der nördlichste Punkt unserer Reise. Das Wetter leider stark bewölkt mit etwas Regen, so dass die Kamera nicht zum Einsatz kam. Der Ort ist wie Banff sehr touristisch, aber etwas rustikaler. Am folgenden Tag ging es am Mount Robson, dem höchsten Berg der kanadischen Rockies, vorbei bis in den Ort Valemount, wo sich das Wetter auch wieder von seiner freundlichen Seite zeigte.Kanada2005_13

Weiter Richtung Südwesten überquerten wir das Cariboo Country, ein seenreiches Hochplateau und übernachteten bei herrlicher Abendstimmung auf dem Cottonwood Bay Campground am badetauglichen Bridge Lake. Kanada2005_11

wird fortgesetzt…