Fahrwerk

Obwohl nur circa 1000 Kilometer der Reiseroute über nicht asphaltierte Strassen führen wird das Fahrwerk einiges einstecken müssen. Das Auto wird mit Sicherheit bis an die Grenze der Zuladung kommen. Die Strassenqualität ist nur schwer zu beurteilen, wird aber sicher nicht überall mit der in Mitteleuropa zu vergleichen sein. Wir müssen uns also auf diverse, immer wieder vorkommende Gemeinheiten und Ruppigkeiten einstellen.

Der Runner 636 hat von Haus aus das Maxi- oder Heavy-Fahrwerk. Dessen Federn sind härter, der Felgendurchmesser beträgt 16 statt 15 Zoll und die vorderen Bremsen sind mit grösseren Scheiben ausgerüstet. Ausserdem ist die Bodenfreiheit einige Zentimeter grösser. Die Grundvoraussetzungen sind also akzeptabel.

Etwas Weichspüler zur Schonung der Reisenden und der Einbauten kann aber beim eher sportlichen Van-Fahrwerk nicht schaden. Noch mehr Bodenfreiheit auch nicht. Fündig werden wir z.B.bei Goldschmitt. Dort gibt es die „Routekomfort“ genannten, verstärkten Schraubenfedern für die Vorderachse. Der Federweg erhöht sich und damit auch Bodenfreiheit und Schluckfreudigkeit. Alle kommunizierten Erfahrungen mit diesem Produkt scheinen positiv zu sein. Weitere Anbieter wie Al-Ko oder VB-Suspension kommen auch in Frage.

Auch die Hinterachse des Heavy-Fahrwerks ist härter als die der Light-Version. Wie sich das beim ausgebauten Mobil und dessen Gewicht im Alltag bewährt ist nur durch Fahren zu beurteilen. Auch hier gibt es Lösungen mit zusätzlichen Blatt-, Spiral- oder Luftfederungen, wobei wir grundsätzlich für eine technisch einfache Variante wären.

Die Fahrwerksänderungen werden wir beraten und definitiv entscheiden, wenn das Mobil schon einige Kilometer hinter sich hat. In einem Blog zum Thema kommen erste Erfahrungen im Alltag und eine weitere Variante zur Sprache.